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  • Ananuri, Georgien Ananuri, Georgien, © Fotolia
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  • Jerewan, Armenien Jerewan, Armenien, © Fotolia
Osteuropa

Georgien und Armenien

Unbekannter Kaukasus
  • 11-tägige Rundreise durch Armenien und Georgien
  • Linienflug ab/bis München nach Eriwan/ von Tiflis
  • Unterbringung in 4-Sterne Hotels inklusive Halbpenion
  • umfangreiches Besichtigungsprogramm inklusive
Jenseits schneebedeckter Bergspitzen, inmitten einer überwältigenden Natur aus hohen Bergen, tiefen Schluchten, Gebirgsbächen und dichten Wäldern liegt die kleine Republik Armenien, das erste christliche Land der Welt. Das ist es auch nach Jahrhunderten der Fremdbestimmung bis heute geblieben.
Und es hat viel mehr zu bieten als Witze über seine Hauptstadt Eriwan.
Geografisch bereits ein Teil Mittelasiens, bezeichnen die Georgier ihr Land als den „Balkon Europas“.
In der Mythologie suchen die Argonauten in Georgien nach dem Goldenen Vlies und der Feuerbringer Prometheus war an die Hänge des Kaukasus gekettet. Aber bereits im Jahr 327 wurde das Christentum zur Staatsreligion und in zahlreichen Kirchen und Klöstern überdauerte das Nationalbewusstsein die Jahrhunderte der Fremdherrschaft durch Römer, Perser, Byzantiner, Osmanen und schließlich Russlands und der Sowjetunion.
Die Namen von Orten und Sehenswürdigkeiten – obwohl von überragender Schönheit und kultureller Bedeutung – sind bei uns weitgehend unbekannt. Wer aber nach wirklich authentischen Reiseerlebnissen abseits von ausgetretenen Touristenpfaden sucht, ist hier am richtigen Ort.
Reiseverlauf
01. Tag: Abflug
Abendflug mit Austrian Airlines via Wien nach Jerewan.

02. Tag: Jerewan- Garni- Geghard- Jerewan (ca. 80 km)
Ankunft spät in der Nacht. Anschließend Transfer zum Hotel und Zimmerbezug.
Um die Anreisestrapazen etwas auskurieren zu können, startet unser Programm heute nach einem späten Frühstück mit der Fahrt nach Erebuni. Hier treffen wir einen Archäologen. Im Anschluss geht es in das alte Dorf Garni wo wir den einzig erhalten gebliebenen heidnischen Tempel Armeniens besuchen. Erbaut im 1. Jahrhundert n. Chr. Wurde er im Jahre 1679 durch ein Erdbeben zerstört und dann 1975 wiederaufgebaut. Zu den bedeutendsten Zeugnissen der armenischen Apostolischen Kirche gehört das Geghard Kloster wo wir ein Chorkonzert genießen dürfen. Bei Einheimischen schauen wir dann bei der Zubereitung des typischen armenischen Brotes "Lavash" zu und verkosten im Anschluss das armenische "Fast food", das aus köstlichem Käse und Lavash gemacht wird. Während eines Abendessens bei einer Familie verspeisen wir eines der köstlichsten Fleischgereichte Armeniens- den Schaschlik. Übernachtung in Jerewan.

03. Tag: Jerewan- Edschmiatsin- Jerewan (ca. 40 km)
Heute geht es nach Edschmiadzin, religiöses Zentrum der Armenier, wo der Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche ist. Wir besichtigen hier die Kirchen Hripsime und Gajane aus dem 7. Jh. sowie die Hauptkathedrale (301-303, UNESCO-Weltkulturerbe). Über die Ruinenstätte Svartnots geht es zurück nach Jerewan zu einer Orientierungsfahrt. Im Herzen der Stadt befindet sich der Platz der Republik, dessen Häuser im Stil der armenischen Neoklassik errichtet wurden und vom Aussichtshügel Kaskade genießt man einen wunderbaren Blick auf die, an drei Seiten von Bergen umrahmte, knapp 2.800 Jahre alte Stadt. Anschließend fahren wir zum Museum Matenadaran. In diesem Zentralarchiv für armenische Handschriften das zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehört, lagern etwa 13.000 Handschriften auf Papier und Pergament. Weiter geht es zum geschichtsträchtigen Ort Tsitsenakaberd. Hier befindet sich eine ewige Flamme, die an die 1,5 Millionen Armenier erinnert, welche zwischen 1915 und 1916 bei einem Genozid ums Leben kamen. Ausklingen lassen wir den Tag dann bei einer Degustation in der Cognacfabrik „Ararat“ (ggf. wird dieser Programmpunkt an Tag 2 durchgeführt). Abendessen und Übernachtung in Jerewan.

04. Tag: Jerewan- Khor Virap- Areni- Noravank- Jerewan (ca. 250 km)
Den Tag starten wir mit der Fahrt in Richtung Kloster Khor Virap welches unmittelbar an der armenisch-türkischen Grenze liegt, und eng mit der Christianisierung Armeniens verbunden ist. Von hier bietet sich zudem ein unvergleichlicher Blick auf den heiligen Berg der Armenier, den Ararat. Im Anschluss besuchen wir eine Weinkellerei im Dorf Areni und kosten den viel gelobten Rotwein bevor wir unsere Fahrt Richtung Noravank fortsetzen. In diesem Kloster aus dem 12. Jahrhundert steht eine Skulptur des Vaters Gott. Rückfahrt nach Jerewan, Abendessen und Übernachtung.

05. Tag: Jerewan- Sevan- Haghpat- Sadachlo- Tiflis (ca. 305 km)
Heute brechen wir auf in Richtung Georgien. Zunächst allerdings fahren wir zum malerisch, auf einer Halbinsel gelegenen Sevankloster und im Anschluss zur “blauen Perle Armeniens”, dem Sevansee. Hier unternehmen wir eine Bootsfahrt und reisen dann weiter zum Kloster Haghpat, am Rande der Debed-Schlucht gelegen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein herrlicher Blick auf die Berglandschaft. An der georgischen Grenze gilt es, nach Erledigung der Grenzformalitäten, den Bus zu wechseln und die georgische Reiseleitung zu begrüßen. Weiterfahrt nach Tiflis wo wir in einem georgischen Lokal unser Abendessen einnehmen bevor uns der Bus zum Hotel bringt.

06. Tag: Tiflis
Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem heutigen Stadtgebiet stammen aus dem 4. vorchristlichen Jahrtausend. Ein wichtiger Grund für die Besiedlung waren die zahlreichen mineralhaltigen Thermalquellen mit ihrem hohen Anteil an Schwefel, der in früheren Zeiten als eines der wirksamsten natürlichen Antibiotika galt.
Wir unternehmen eine Stadtrundfahrt und erkunden so die Hauptstadt Georgiens mit ihren zahlreichen Kirchen, Moscheen und Synagogen. Selbstverständlich besichtigen wir hiervon auch einige, zum Abschluss unternehmen wir einen Spaziergang auf der Rustaweli Avenue. Die 1,5 km lange Allee gilt als Prachtstraße der georgischen Hauptstadt, die überwiegende Anzahl der Gebäude stammt noch aus der Zeit der Jahrhundertwende. Das Abendessen nehmen wir gemeinsam in einem Restaurant ein. Übernachtung in Tiflis.

07. Tag: Tiflis - Tsinandali - Kisischewi – Sighnaghi (ca. 162 km)
Nach dem Frühstück fahren wir nach Kachetien. Das „Sonnenland“ im Herzen Georgiens, bildet das Zentrum der jahrtausende alten georgischen Weinkultur. Einst war die Region ein mächtiges Königreich an der Seidenstraße mit Königssitz und historischer Hauptstadt in Telavi. Nach einer Besichtigung des historischen Zentrums geht es weiter nach Tsinanali, der einstigen Sommerresidenz des hier ansässigen kachetischen Fürstengeschlechts der Tschawtschawadses. Das Landschloß verfügt über einen wunderschönen Garten und einen Weinkeller in dem wir die Weinsorte Tsinandali probieren dürfen. Im Anschluß besuchen wir im Dorf Kisischewi Weinkeller und Weinfabrik von Burchard Schuchmann. Der Inhaber dieses Kellers ist ein Deutscher, der 2006 Georgien zum ersten Mal besuchte und, begeistert von der georgischen Tradition und Gastfreundschaft, beschloß, hier einen Weinkeller zu eröffnen. Nach einer Weinverkostung nebst kleinem Imbiss fahren wir weiter nach Sighnaghi. Nach einer Besichtigung der „Stadt der Liebe“ erreichen wir unser Hotel. Übernachtung in Sighnaghi.

08. Tag: Sighnaghi - Mzcheta - Ananuri – Gudauri (ca. 236 km)
Heute fahren wir zunächst nach Mzcheta. Hier nahm das Christentum Georgiens seinen Anfang, wie zahlreiche Kapellen und Klöster bezeugen. Die Kulturdenkmäler, der ältesten und altehrwürdigsten Stadt des georgischen Königreiches gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiter geht es in die Kazbegi Region. Unterwegs besuchen wir die ornamentreiche Wehrkirche Ananuri (17. Jh.), malerisch am türkies-blauen Jinvali-Stausee gelegen, bevor wir unser heutiges Etappenziel Gudauri erreichen. Abendessen und Übernachtung in Gudauri.

09. Tag: Gudauri- Kazbegi - Gergeti Kirche - Dariali Schlucht – Gudauri (ca. 90 km)
Per Allrad-Auto erreichen wir von der Region Kazbegi aus die Dreifaltigkeitskirche von Gergeti. In phantastischer Lage auf 2.200 m Höhe gelegen präsentiert sich die Kirche eindrucksvoll vor dem Hintergrund des beeindruckenden Kasbek-Massivs. Wenn das Wetter mitspielt kann man einen Blick auf Georgiens zweithöchsten Gipfel werfen, den 5049 m hohen Kazbeg. Weiter geht es im Anschluss zur Darliali Schlucht. Sie ist eines der der eindrucksvollsten Täler im Großen Kaukasus, führt bis zur russischen Grenze und galt in der griechischen Mythologie als Tor zur Unterwelt. Nach einem Besuch des Gweleti Wasserfalls kehren wir zurück nach Gudauri.

10. Tag: Gudauri- Gori - Uplisziche - Atenis Sioni – Tiflis (ca. 278 km)
Wir fahren nach Gori, das von einem der beliebtesten georgischen Könige, König David, gegründet wurde, und zudem der Geburtsort von Joseph Stalin war. Hier statten wir deshalb dem Joseph Stalin Museum einen Besuch ab. Nur 12 Kilometer entfernt liegt die Höhlenstadt Uplisziche, deren Alter auf circa dreitausend Jahre geschätzt wird. Als letzte Station besuchen wir die Atenis Sioni Kirche aus dem 7. Jahrhundert, die Kreuzkuppelkirche zeigt mittelalterliche Darstellungen des Marienlebens (12. Jh.). Abendessen und Übernachtung in Tiflis.

11.Tag: Abreise
In den frühen Morgenstunden, bereits voraussichtlich um 04:00 Uhr, erfolgt der Rückflug nach München.

Änderungen im Programmverlauf vorbehalten.
Inkludierte Leistungen
  • Flüge mit Austrian Airlines bzw. Lufthansa (oder vergleichbar) ab/bis München (Hinflug via Wien, Rückflug nonstop) nach Jerewan/ von Tiflis in der Economy Class inkl. aller Steuern und Gebühren (Stand 08/2017)
  • 4 Übernachtungen in Armenien in 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie)
  • 6 Übernachtungen in Georgien in 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie)
  • Halbpension
  • Rundreise und Programm gemäß Reiseausschreibung
  • Qualifizierte deutschsprechende lokale Reiseleitung
  • SPD-ReiseService Reisebegleitung ab 15 Teilnehmern
Exkludierte Leistungen
  • Getränke, alle persönlichen Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherungen (Wir empfehlen den Abschluss eines Rundum-Sorglos-Paketes)
Beförderung
Linienflug nach Eriwan/ ab Tiflis mit renommierter Fluggesellschaft ab/bis München (Hinflug via Wien)

Bahnticket 2. Klasse zum/ vom Flughafen zubuchbar (70,- €)
Weitere Informationen
  • Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
  • Einreisebestimmungen:
    Deutsche Staatsbürger benötigen einen bis fünf Monate über das Ausreisedatum hinaus, gültigen Reisepass. Für andere Nationalitäten gelten ggf. andere Bestimmungen
  • Spätere Gebührenerhöhungen und Kerosinaufpreise sind nicht eingeschlossen
  • Reiseveranstalter im Sinne des Reiserechts:
    Ultramar Touristik Süd GmbH, Scheidegg
Datum
Dauer
pro Person ab
17.05.2018 , 10 Nächte
17.05.2018
10 Nächte
€ 1.994,-
13.09.2018 , 10 Nächte
13.09.2018
10 Nächte
€ 2.238,-