• Nikolaikirche und Altes Rathaus, Alter Markt in Potsdam Nikolaikirche und Altes Rathaus, Alter Markt in Potsdam, © Fotolia
  • Landtag Potsdam/ Copyright: TMB, Lehman Landtag Potsdam/ Copyright: TMB, Lehman, © Fremdenverkehrsamt
  • Cecilienhof, Potsdam/ Copyright: TMB,Ulf Boettcher Cecilienhof, Potsdam/ Copyright: TMB,Ulf Boettcher, © Fremdenverkehrsamt
  • Neues Palais/ Copyright: TMB, Boettcher Neues Palais/ Copyright: TMB, Boettcher, © Fremdenverkehrsamt
  • Holländisches Viertel, Potsdam Holländisches Viertel, Potsdam, © Fotolia
  • Haus der Wannsee Konferenz Haus der Wannsee Konferenz, © Fotolia
  • Max Liebermann Villa/ Copyright: Jean-Pierre Dalbéra Max Liebermann Villa/ Copyright: Jean-Pierre Dalbéra, © Fremdenverkehrsamt
Deutschland

Sommertreffen der AG60plus

Sternfahrt nach Potsdam
  • 6-tägige Reise
  • Busanreise mit verschiedenen Zustiegsmöglichkeiten
  • halbe Doppelzimmer buchbar
  • 5 Übernachtungen im Mercure Hotel Potsdam City
  • Halbpension ( 5x Frühstück, 4 x Abendessen im Hotel)
  • 1x Abendessen auf einem Ausflugsschiff
  • viele geführte Rundgänge und Besichtigungen inklusive
Wie keine andere Stadt, steht Potsdam für Prunk und Protz des preußischen Adels. Die Führung durch den berühmten Schlosspark und eine Schlossbesichtigung darf auf keiner Potsdam-Reise fehlen. Wir widmen uns im Schloss Cecilienhof, wo die Potsdamer Konferenz stattfand, der unmittelbaren Nachkriegszeit. Eine der Folgen dieser Konferenz war auch die Stationierung der Sowjetischen Streitkräfte in Brandenburg. Das Oberkommando der Sowjetischen Streitkräfte wurde in der kleinen Gemeinde Wünsdorf eingerichtet. In dieser „verbotenen Stadt“, waren über 60.000 Sowjetische Soldaten untergebracht. Während der Besichtigung dieses riesigen Areals beschäftigen wir uns mit dem Alltag der hier stationierten Soldaten. Einen kleinen Abstecher in den benachbarten Berliner Bezirk Grunewald führt uns zuerst in das Haus der Wannseekonferenz und anschließend in die Max-Liebermann-Villa, der Sommerresidenz des berühmten Künstlers. Die Ausstellung vermittelt uns nicht nur wissenswertes über sein künstlerisches Wirken, sondern auch über sein schwieriges Leben im Schatten des Nationalsozialismus. Ein Höhepunkt der Reise wird sicherlich unsere abendliche Schifffahrt über die Havel. Viele Sehenswürdigkeiten können wir noch einmal aus der Wasserperspektive sehen, während uns das Abendessen an Bord gewiss schmecken wird.
Reiseverlauf
Sonntag, 6. August 2017, Anreise
Aus allen Teilen der Bundesrepublik starten heute unsere Sonderbusse Richtung Potsdam. Unsere Zustiege könnt Ihr der Rubrik „Buszustiege“ in dieser Ausschreibung finden. Am späten Nachmittag werden alle Busse in der Brandenburger Landeshauptstadt angekommen sein. Nach dem Zimmerbezug wartet das Abendessen in unserem Hotel auf uns. Anschließend stellt sich die Reiseleitung des SPD-ReiseService vor und wir besprechen gemeinsam den Ablauf der nächsten Tage.

Montag, 7. August 2017, Potsdam, Cecilienhof
Am Vormittag erkunden wir die Innenstadt der Brandenburger Landeshauptstadt mit einem geführten Altstadtrundgang. Dabei passieren wir sehenswerte Highlights wie das Brandenburger Tor, das Große Militär Waisenhaus oder den Neuen Markt mit dem königlichen Kutschstall. Auch die historische Mitte am Alten Markt mit Nikolaikirche, Altem Rathaus und dem neu erbauten Brandenburger Landtag mit seiner historisch nachempfundenen Außenfassade wird besucht. Der Charme des Holländischen Viertels mit seinen vielen kleinen Läden und Cafés, die zum Verweilen einladen, entfaltet sich bei unserem Rundgang ebenso wie die Geheimnisse der vielen Potsdamer Innenhöfe. Mit unseren Bussen besuchen wir das mondäne Babelsberg mit den Villen der Stars und Sternchen. Bedeutende Architekten wie Hermann Muthesius, Mies van der Rohe und Alfred Grenander verwirklichten sich selbst in der Villenkolonie. Die Besichtigung die legendäre Glienicker Brücke darf auf unserer Tour auf gar keinen Fall fehlen. Im Anschluss verleben wir die Mittagspause in der quirligen Potsdamer Innenstadt. Die Potsdamer Konferenz ist eines der bedeutendsten historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Sie gilt weltweit als Symbol für den Endpunkt des Zweiten Weltkrieges und den Ausbruch des Kalten Krieges, der zur Spaltung Europas durch den „Eisernen Vorhang“ und zum Bau der Mauer führte. Diese Konferenz fand im Hohenzollern-Schloss Cecilienhof statt, das von 1913 bis 1917 nach Plänen von Paul Schultze-Naumburg im englischen Landhausstil errichtet wurde. Das Schloss Cecilienhof ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern. Kaiser Wilhelm II. ließ die Residenz für seinen ältesten Sohn, Kronprinz Wilhelm, errichten. Wir werden uns das Schloss mit seinem bezaubernden Garten am Nachmittag besichtigen. Am Abend werden wir in unserem Hotel zum Abendessen (Buffet) erwartet.

Dienstag, 8. August 2017, Schlosspark, Dinner-Schiffahrt
Im Jahre 1744 entschied sich Friedrich der Große einen Weinberg auf dem "Wüsten Berg" bei Potsdam anzulegen. Kurz darauf, am 14. April 1745, wurde dort der Grundstein für ein "Lusthaus" gelegt, das am 1. Mai 1747 eingeweiht wurde und an dessen Südfront der Name Sans Souci steht. Im Verlauf der Regierungszeit Friedrich des Großen gewann der Park Sanssouci allmählich Gestalt. Die natürliche Umgebung ausnutzend, wurde der Park nach Osten und Westen erweitert. Dabei entwickelte sich eine etwa zwei Kilometer lange Allee, an der sich Bauten, Zier- und Nutzgärten sowie waldartige Bereiche wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen. Im Osten markiert das Obeliskportal den Beginn der Allee und der westliche Teil des Parks wird durch das Neue Palais abgeschlossen. Wie kaum ein anderer Bau in Deutschland bietet dieses Schloss einen Einblick in die Pracht königlichen Wohnens. Von Friedrich dem Großen als Sommerschloss errichtet, ist das Neue Palais wegen seiner prachtvollen Einrichtung ein absoluter Höhepunkt jeder Besichtigungstour. Wir werden uns im Rahmen einer Führung sowohl dem Park, als auch dem Neuen Palais widmen.

Am Abend heißt es dann „Leinen los!“. Das Abendessen verbringen wir auf dem Ausflugsschiff. Während der dreistündigen Abendfahrt entführt uns der Kapitän in den grünen Süden Berlins. Vom Hafen Potsdam geht es vorbei an der Berliner Vorstadt und Park Babelsberg in Richtung Griebnitzsee, dem früheren Domizil zahlreicher UFA-Stars des beginnenden 20. Jahrhunderts. Weiter entlang des Havelufers präsentiert sich der Kleine Wannsee mit seinen traumhaften Villen in der Abenddämmerung, bevor das Schiff im Licht der untergehenden Sonne den Großen Wannsee passiert. Vorbei an der Pfaueninsel und der nächtlichen Kulisse Potsdams geht es wieder zurück in den Hafen von Potsdam.

Mittwoch, 9. August 2017, Wünsdorf
In Wünsdorf spiegelt sich die wechselvolle europäische Militärgeschichte wie in kaum einer anderen Stadt wider. Von der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, dem Dritten Reich bis hin zur russischen Militärstadt: Das Garnisonsmuseum und das Museum „Roter Stern“ informieren über die einzelnen Epochen. Bei einer Rundfahrt bekommen die Besucher einen Eindruck von dem 600 Hektar großen Gelände. Alte Bunkeranlagen mit Namen wie „Maybach I“ oder „Zeppelin“ sind ebenfalls ein Markenzeichen von Wünsdorf. Hier befand sich auch das Oberkommando der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). Außer den etwa 2.700 Einwohnern lebten zu Spitzenzeiten 50.000 bis 75.000 sowjetische Männer, Frauen und Kinder dort. Für Bürger der DDR war das Areal Sperrgebiet. Innerhalb des umzäunten und ummauerten Geländes befanden sich bis 1994 zahlreiche sowjetische Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Geschäfte. Hauptaugenmerk der Führung über das Gelände (zum Teil per Bus) wird der Alltag der Sowjetischen Soldaten in dieser „verbotenen Stadt“ sein.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Das Abendessen nehmen wir in unserem Hotel ein.

Donnerstag, 10. August 2017, Wannseekonferenz, Liebermann-Villa
Heute steht ein Abstecher nach Berlin auf dem Programm. Die Gegend am benachbarten Wannsee entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhunderts zu einem großbürgerlichen Vorort der Reichshauptstadt Berlin. Bekannte Architekten, Künstler und Landschaftsarchitekten gestalteten die Villen und Sommerhäuser für Industrielle, Bankiers, Künstler und Verleger. Der Fabrikant Ernst Marlier erwarb 1914 von der Königlich-Preußischen Regierung ein Grundstück und ließ sich von dem Architekten Paul O. A. Baumgarten eine repräsentative Villa im italienischen Landhausstil errichten. 1921 verkaufte er das Grundstück und letztlich wurde das Grundstück an die vom Chef des Reichssicherheitshauptamts Reinhard Heydrich gegründete „Stiftung Nordhav“ verkauft. In der von 1941 bis 1945 als Gäste- und Erholungsheim der SS genutzten Villa am Großen Wannsee fand am 20. Januar 1942 die heute als „Wannsee-Konferenz“ bezeichnete Besprechung statt, die von Reinhard Heydrich geleitet wurde. Adolf Eichmann, Deportationsexperte im Reichssicherheitshauptamt fertigte das Protokoll an, das 1947 in den Akten des Auswärtigen Amtes gefunden wurde. Es dokumentiert mit erschreckender Deutlichkeit den Plan zur Ermordung aller europäischen Juden und die aktive Beteiligung der deutschen Staatsverwaltung an diesem Völkermord. Hier werden wir durch die Ausstellung der Gedenkstätte geführt. Nach der Mittagspause bleiben wir am vornehmen Wannsee, denn hier legte sich Max Liebermann im Alter von 62 Jahren einen Sommersitz im damals vornehmsten Villenviertel Berlins zu. 1909 erwarb er in der Villenkolonie Alsen eines der letzten freien Wassergrundstücke. Mit dem Bau des Sommerhauses beauftragte er den Messel-Schüler Paul Otto Baumgarten, der bereits 1906 das benachbarte Haus Hamspohn gebaut hatte und nun die Villa nach Liebermanns Vorstellungen umsetzte. Zu den besonderen Gestaltungsmerkmalen der Liebermann-Villa zählt der Dialog von Putzflächen und hellen Sandstein- und Muschelkalkelementen. Wir besichtigen nicht nur die schmucke Villa samt prächtigem Garten, sondern erfahren im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung viel über den berühmten Maler. Anschließend fahren wir zurück nach Potsdam, wo wir uns auf das Abendessen im Hotel freuen können.

Freitag, 11. August 2017, Abreise
Heute müssen wir uns leider von Potsdam verabschieden, denn die Heimreise mit unseren Bussen steht an. Nach dem Frühstück und der Kofferverladung fahren unsere Busse wieder zurück in die Heimatregionen.

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten!
Unterkunft:
Das Mercure Hotel Potsdam City in bester Innenstadtlage empfängt uns genau gegenüber des neuen brandenburgischen Landtags im wiedererrichteten preußischen Stadtschloss. Das Hotel selbst ist mit 17 Stockwerken eines der höchsten Gebäude im Zentrum von Potsdam und ein weithin sichtbares Wahrzeichen mit einem atemberaubenden Blick über die umliegenden Park- und Seenlandschaften der ehemaligen Residenzstadt. Das bekannte Holländische Viertel und die weltberühmte preußische Sommerresidenz Schloss Sanssouci sind nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Die Zimmer bieten eine komfortable Unterkunft für einen entspannten Aufenthalt in Potsdam. Alle Zimmer sind mit Doppelbetten (getrennte Matratzen) ausgestattet und sind mindestens 18 m2 groß. Sie verfügen über einen Schreibtisch, Flachbild-TV, Wasserkocher und Telefon. Die Badezimmer verfügen über Dusche oder Badewanne und Haartrockner.
Inkludierte Leistungen
  • Busanreise ab/bis Heimatregion
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück im 4-Sterne Mercure Hotel Potsdam City
  • 4 X Abendessen im Hotel, 1 X Abendessen auf dem Ausflugsschiff
  • Kombinierte Rundfahrt und Rundgang durch Potsdam
  • Geführter Rundgang durch den Schlosspark inkl. Schlossbesichtigung (innen)
  • Besichtigung der ehemaligen Militäranlagen in Wünsdorf
  • Besichtigung des Schlosses Cecilienhof
  • Besichtigung der Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“
  • Besichtigung der Max-Liebermann-Villa
  • Abendliche Schiffsrundfahrt inkl. Abendessen
  • SPD-Reiseleitung
Exkludierte Leistungen
  • Fakultative Ausflüge
  • Getränke, alle persönlichen Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherungen (wir empfehlen den Abschluß einer Rücktrittskostenversicherung)
Sonderwünsche
Besondere Mahlzeiten:
Falls aufgrund von Unverträglichkeiten oder Allergien besondere Mahlzeiten erforderlich sind, bitten wir um entsprechende Information vor Reiseantritt, damit wir unsere Partner darüber informieren können. Das gleiche gilt natürlich auch für Vegetarier.

Besondere Zimmer:
Wünsche bezüglich der Zimmerausstattung (z.B. Dusche statt Badewanne) geben wir gerne an das Hotel weiter. Diese Wünsche müssen auch unbedingt vor Reiseantritt an uns übermittelt werden, damit sie entsprechend berücksichtigt werden können.

Busplätze:
Wir reservieren keine bestimmten Busplätze. Für Gehbehinderte und Busbegleiter werden die ersten Reihen im Bus geblockt. Wir achten darauf, dass die Ausflugsbusse nie voll besetzt werden, damit immer ein Spielraum da ist. Falls besondere Plätze erforderlich sein sollten, beispielsweise aufgrund einer Gehbehinderung, dann müssen uns diese Wünsche unbedingt im Vorfeld der Reise bekannt gegeben werden, damit wir entsprechend disponieren können.

Für alle Wünsche gilt, dass sie unverbindliche Kundenwünsche sind, die nicht Bestandteil des Reisevertrages sind.
Beförderung
Die Busrouten stellen wir nach den gebuchten Zustiegen zusammen. Folgende Zustiege werden wir bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen voraussichtlich anbieten:

Route 1: Kiel – Hamburg
Route 2: Wilhelmshaven – Bremen – Hannover - Braunschweig
Route 3: Osnabrück – Bielefeld – Paderborn -
Route 4: Mönchengladbach – Duisburg – Dortmund
Route 5: Bonn – Köln – Remscheid – Kassel
Route 6: Saarbrücken – Mainz – Fulda – Göttingen
Route 7: Kaiserslautern – Mannheim – Frankfurt
Route 8: Karlsruhe – Stuttgart – Würzburg
Route 9: München – Nürnberg – Leipzig

Bitte beachten: Die Buszustiege können nur ab einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen realisiert werden. Die oben angegebenen Busrouten haben Beispielcharakter. Die tatsächlichen Busrouten können aus organisatorischen Gründen von den oben angegebenen abweichen.

Natürlich organisieren wir auch gerne Sonderzustiege für geschlossene Gruppen z.B. aus dem Ortsverein oder wenn es für bestimmte Orte eine größere Nachfrage gibt. Bitte dann unbedingt auf dem Anmeldeformular den Wunschzustieg angeben.
Weitere Informationen
  • Mindestteilnehmerzahl: 180 Personen
  • Die Abfolge der beschriebenen Ausflüge kann aus organisatorischen Gründen abweichen
  • Programmänderungen sind ausdrücklich vorbehalten
  • Reiseveranstalter im Sinne des Reiserechts:
    SPD-ReiseService - Eine Marke der FFR GmbH
Datum
Dauer
pro Person ab
06.08.2017 , 5 Nächte
06.08.2017
5 Nächte
€ 499,-