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  • Cecilienhof, Potsdam/ Copyright: TMB,Ulf Boettcher Cecilienhof, Potsdam/ Copyright: TMB,Ulf Boettcher, © Fremdenverkehrsamt
  • Der historische Kapitulationssaal (Thomas Bruns) Der historische Kapitulationssaal (Thomas Bruns), © über Wikimedia commons
Deutschland

75 Jahre Kriegsende


"Stunde Null" in Berlin
  • SPD-Exklusivreise nach Berlin
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel
  • ausführliches Besichtigungsprogramm
Am Ende des Krieges – in der Stunde Null – ist Deutschland fast vollständig zerstört. Nachdem sich Adolf Hitler am 30. April 1945 durch seinen Selbstmord der Verantwortung entzogen hat, wurde im französischen Reim am 8. Mai 1945 durch das deutsche Oberkommando die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet und einen Tag später nochmals in Berlin-Karlshorst. Die weitreichenden Konsequenzen waren in Deutschland über Jahrzehnte spürbar. Zuerst ging es aber um das nackte Überleben und es fehlte an Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung. Die komplette Infrastruktur eines Landes liegt am Boden. Erst Jahrzehnte nach der totalen Niederlage am Ende des Zweiten Weltkriegs begannen Deutsche, den 8. Mai 1945 als Befreiung zu empfinden.
Die letzten Tage im Führerbunker dokumentiert eindrucksvoll die Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen?“ im Hochbunker am Anhalter Bahnhof. Im Schloss Cecilienhof wurden im Rahmen der Potsdamer Konferenz die Weichen für Leben in der Nachkriegszeit gestellt und die Grenzen und Sektoren der alliierten Streitkräfte und der Roten Armee festgelegt. Wie lebte es sich im geteilten Berlin? Wie haben die alliierten Truppen das Leben in der "Inselstadt“ erlebt? Davon berichten die Dokumentationen in Berlin-Karlshorst und im Alliierten Museum. Ein Stadtrundgang im Berliner Bezirk Zehlendorf zeigt uns den Alltag der amerikanischen Soldaten im "American Sector“. Auf dem Weg nach Karlshorst sehen wir auch das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park. Hier sind über 7000 Sowjetische Soldaten begraben, die im Kampf um Berlin gefallen sind. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden wir die Konsequenzen für die Bevölkerung im geteilten Deutschland thematisieren.
Reiseverlauf
Mittwoch, 6. Mai 2020 Anreise - Stadtrundgang und Abendessen
Die Anreise nach Berlin erfolgt individuell. Genaue Anreisebeschreibungen liefern wir mit den Reiseunterlagen, ca. 14 Tage vor Beginn der Reise. Ab 15:00 Uhr können die Zimmer in unserem Gruppenhotel bezogen werden. Unsere Reiseleitung wird die ankommenden Gäste in der Hotellobby begrüßen und auch schon die ersten Informationen über den Ablauf der kommenden Tage geben.
Um 16:00 Uhr treffen sich alle Teilnehmenden und wir können uns im Rahmen des geführten Stadtrundganges durch Berlins historische Mitte mit der Umgebung des Hotels anfreunden. Anschließend lassen wir den ersten Abend in Berlin kulinarisch bei unserem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Donnerstag, 7. Mai 2020 Alliierten-Museum - Stadtrundgang Dahlem
Nach dem Frühstück machen wir uns mit unserem Bus auf den Weg in den Südwesten des ehemaligen West-Berlins, in den ehemaligen Amerikanischen Sektor. Hier unternehmen wir einen Spaziergang durch das Parkviertel Dahlem und können noch ein bisschen die Atmosphäre in den "alliierten Parallelwelten“ spüren. Wir sehen, wie die Soldaten damals lebten und welche Infrastruktur vonnöten war. Ausgangspunkt ist das denkmalgeschützte Kino Outpost Theater, in dem der erste Teil der Dauerausstellung des AlliiertenMuseums untergebracht ist.
Anschließend führt der Weg am ehemaligen amerikanischen Hauptquartier an der Clayallee vorbei durch das heutige Parkviertel Dahlem bis zur United States Army Chapel. Nach einer Mittagspause sind wir dann zu Gast im Museum und werden durch die Dauerausstellung "Wie aus Feinden Freunde wurden“ geführt. Der erste Ausstellungsteil widmet sich der Zeit von 1945 bis 1950. Zahlreiche Dokumente, Fotos und Objekte erzählen die wechselvolle Geschichte vom Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland bis zur frühen Besatzungszeit in Berlin. Der zweite Teil der Dauerausstellung in der Nicholson Gedenkbibliothek dokumentiert nicht nur den Alltag in den Militärgemeinden der Amerikaner, Briten und Franzosen bis 1994, sondern auch die brisante Arbeit ihrer Geheimdienste im Berlin des Kalten Krieges. Anschließend fahren wir zurück und der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Freitag, 8. Mai 2020 "Fest der Begegnung“ - Podiumsdiskussion
Zum Tag der Befreiung wird es auf der Straße des 17. Juni eine Festveranstaltung geben. Mit Sicht auf das Brandenburger Tor wird in Berlin mit einem "Fest der Begegnung“ der Feiertag begangen. Zahlreiche Künstler und Attraktionen werden auf die Besucher warten. Das genaue Programm können wir erst mit dem Versand der Reiseunterlagen bekanntgeben, da bisher noch kein genaues Programm veröffentlicht wurde. Am Vormittag wollen wir mit Unterstützung der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eine Podiumsdiskussion veranstalten, bei der wir die Konsequenzen für die Bevölkerung nach der Befreiung und nach der Teilung Deutschlands thematisieren wollen.

Samstag, 9. Mai 2020 Sowjetisches Ehrenmal - Deutsch-Russisches Museum
Nach unserem Besuch bei den "West-Alliierten“ wechseln wir heute die Seite und widmen uns der Roten Armee. Auf dem Weg in das ehemalige Hauptquartier machen wir einen Halt am Treptower Park und sehen das Sowjetische Ehrenmal. Dieses Monument dient nicht nur als Gedenkstätte, sondern ist auch Soldatenfriedhof von mehr als 7000 gefallenen Soldaten, die ihr Leben in der Schlacht um Berlin verloren. Schätzungen gehen davon aus, dass insgesamt ca. 80.000 sowjetische Soldaten in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges in Berlin gefallen sind. Angekommen in Karlshorst besuchen wir das Deutsch-Russische Museum an diesem historischen Ort. Denn im großen Saal wurde am 8. Mai 1945 die bedingungslose
Kapitulation der Deutschen Wehrmacht unterzeichnet. Im Anschluss an die Führung können
wir im Rahmen eines Gespräches mit Vertretern des Museums Fragen stellen. Nach der
Rückfahrt in unser Hotel bleibt noch Zeit für eigene Erkundungen.

Sonntag, 10. Mai 2020 Potsdam: "verbotene Stadt“ - Schloss Cecilienhof
Über fast 50 Jahre unterhielt der sowjetische Geheimdienst KGB in Potsdam einen der wichtigsten Geheimdienststützpunkte in der DDR. Wie war das Leben in der "verbotenen Stadt"? Das Kriegsende und die Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 waren der Beginn des "sowjetischen Zeitalters“ der bürgerlichen Villensiedlung am Neuen Garten in Potsdam. Von nun an war Russisch auf den Straßen des als "Militärstädtchen Nr. 7“ bezeichneten Stadtteils die Verkehrssprache und selbst die Straßen trugen russische Namen. Wir besichtigen die "verbotene Stadt“, bevor wir uns mit der Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof beschäftigen. Diese Konferenz ist eines der bedeutendsten historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Sie gilt weltweit als Symbol für den Endpunkt des Zweiten Weltkrieges und den Ausbruch des Kalten Krieges, der zur Spaltung Europas durch den "Eisernen Vorhang“ und zum Bau der Mauer führte. Das im Schloss Cecilienhof verabschiedete "Potsdamer Abkommen“ legte den Grundstein für eine Neuordnung in Deutschland, Europa und der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach der Besichtigung haben wir noch Freizeit in der Potsdamer Innenstadt. Alle Teilnehmenden haben nochmals die Gelegenheit, nach eigenem Interesse unterwegs zu sein. Am letzten Abend wollen wir dann nochmal
gemeinsam zu Abend essen. Hier kann unser letzter Abend in Berlin gesellig ausklingen.

Montag, 11. Mai 2020 Ausstellung "Hitler – wie konnte es geschehen“ - Abreise
Den Vormittag möchten wir noch nutzen um die letzten Tage vor der "Stunde Null“ nachvollziehen zu können. Die Dokumentation "Hitler – wie konnte es geschehen“ erstreckt sich auf fast 3000 Quadratmetern über drei Etagen eines ehemaligen Luftschutz-Bunkers von 1942. In 38 Themenbereichen wird umfassend dieser Bunker, der Terror der Nationalsozialisten, der Aufstieg der Partei und Hitlers letzter Unterschlupf, der Führerbunker, erklärt. Wie konnte es geschehen, dass so viele Hitler wählten? Wie wurde er zum Nazi? Wie kam er an die Macht? Wie führte der Antisemitismus zu Konzentrationslagern und Holocaust? Warum machten Generäle und Soldaten bis zum Schluss mit? Die Ausstellung verspricht einige Antworten auf die Fragen. Mittags müssen wir uns dann voneinander verabschieden. Wir hoffen, dass alle Teilnehmenden eine spannende und interessante Zeit in Berlin hatten.
Unterkunft:
TITANIC Comfort Hotel
Das Hotel befindet sich am Spittelmarkt, in der historischen Mitte Berlins. Der Gendarmenmarkt, das Nikolaiviertel und der Alexanderplatz sind nur wenige Gehminuten entfernt. Trotzdem liegt das Hotel in einer ruhigen Seitenstraße. Alle 226 stilvoll eingerichteten
Zimmer sind individuell klimatisiert und bieten einen Flat-Screen TV mit Sky Cinema und kostenfreien Highspeed-WLAN Service. Alle Badezimmer sind mit einer Duschkabine und Föhn ausgestattet. Genaue Anreisebeschreibungen liefern wir mit den Reiseunterlagen.
Inkludierte Leistungen
  • 5 Übernachtungen inkl. Frühstück im 4-Sterne Hotel Titanic Comfort Mitte in Berlin
  • Willkommens- und Abschiedsabendessen
  • Führungen in den Dokumentationen im Berlin-Story-Bunker, Alliierten-Museum und Deutsch-Russischen-Museum
  • Führung im Schloss Cecilienhof in Potsdam und am Russischen Ehrenmal in Berlin-Treptow
  • Stadtrundgänge durch die historische Mitte Berlins und in Berlin-Zehlendorf
  • alle Transfers mit dem Reisebus
  • Audiogerät für die Führungen
  • SPD-Reiseleitung
Exkludierte Leistungen
  • Getränke, alle persönlichen Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherungen (Wir empfehlen den Abschluß einer Rücktrittskostenversicherung)
Weitere Informationen
  • Besondere Mahlzeiten: Falls aufgrund von Unverträglichkeiten oder Allergien besondere Mahlzeiten erforderlich sind, bitten wir um entsprechende Information vor Reiseantritt, damit wir unsere Partner darüber informieren können. Das gleiche gilt natürlich auch für Vegetarier.
  • Besondere Zimmer: Wünsche bezüglich der Zimmerausstattung geben wir gerne an das Hotel weiter. Diese Wünsche müssen auch unbedingt vor Reiseantritt an uns übermittelt werden, damit sie entsprechend berücksichtigt werden können.
  • Für alle Wünsche gilt, dass sie unverbindliche Kundenwünsche sind, die nicht Bestandteil des Reisevertrages sind.
  • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität bedingt geeignet. Bitte lassen Sie sich ggf. vor Ihrer Buchungsentscheidung individuell von uns beraten.
  • Nach Erhalt unserer Buchungsbestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag ist bis zu 21 Tage vor Reisebeginn fällig.
  • Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen
  • Wird die Mindestteilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Reisebeginn nicht erreicht, behalten wir uns vor, die Durchführung der Reise gemäß Punkt 6 AGB abzusagen. Die geleistete Zahlung erstatten wir dann umgehend.
  • Änderungen in der Reihenfolge der Ausflüge aufgrund organisatorischer Gründe vorbehalten.
  • Die über uns gebuchten Ausflüge und Besichtigungen unter der Leitung von lokalen Gästeführern erfolgen in deutscher Sprache.
  • Der erste und der letzte Reisetag dienen vornehmlich der Hin- und Rückreise.
  • Die detaillierten Ablaufzeiten gehen Ihnen rechtzeitig mit den Reiseunterlagen ca. 2 Wochen vor Reisebeginn zu.
  • Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn gegen Zahlung einer Entschädigungspauschale gemäß unserer AGB Punk 5 vom Reisevertrag zurücktreten.
  • Zur persönlichen Absicherung empfehlen wir dringend den Abschluss von Reiseversicherungen zur Deckung der Kosten für einen erforderlichen Reiserücktritt sowie für eine Unterstützung einschließlich einer Rückbeförderung bei Unfall, Krankheit oder Tod.
  • Es gelten die AGB/Reisebedingungen in der Fassung vom 01.07.2018.
Datum
Dauer
pro Person ab
06.05.2020 , 5 Nächte
06.05.2020
5 Nächte
€ 529,-