Deutschland

Mit "Links" bergauf!

Unbeschwertes Wander-Vergnügen bei unseren Exklusiv-Gruppenreisen
Mit „LINKS“ bergauf! Diese Aktivreise soll alle ansprechen, die Spaß am Wandern in der Gruppe haben, sich fit fühlen und bleiben wollen! Und keine Angst, es geht hier nicht um hochalpines Bergwandern oder gar klettern, sondern darum, dass jeder nach seinen Möglichkeiten Spaß an Bewegung und Naturnähe hat.
Als erstes Ziel haben wir uns für 2019 Inzell ausgesucht. Es liegt im südlichen Chiemgau zwischen Chiemsee, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Salzburg. Von Talwanderungen durch Naturschutzgebiete oder entlang alter Salinenwege, bis hin zu Ausflüge zu den vielen bewirtschafteten Almen, erstreckt sich das Wanderwegenetz, stets umgeben von imposanten Bergketten. Dazu kommen viele Freizeiteinrichtungen, die mit der inkludierten „Chiemgau-Card“ teils umsonst oder mit starken Rabatten nutzbar sind. Und genau dieses Umfeld macht einen Urlaub in Inzell so abwechslungsreich.
Zudem wollen wir unbedingt die spektakuläre und kaum bekannte Weißbachschlucht durchwandern und selbstverständlich gehört auch ein Besuch in der historisch so bedeutenden Hallgrafenstadt Bad Reichenhall mit ins Programm. Und eins können wir schon heute versprechen: Wer vergessen hat, wie erlebnisreich, entspannend und schön ein Urlaub in der deutschen Alpenregion sein kann – wir werden Ihn daran erinnern.
Reiseverlauf
Montag, 23.09.19 Individuelle Anreise (Abendessen im Hotel)
Individuelle Anreise zu unserem Standorthotel „Bayerischer Hof“ in Inzell. Ab 19.30 Uhr treffen wir uns dann im Festsaal des Hotels zu einem Begrüßungsgetränk und ein paar kurzen Worten zum Ablauf unseres Aufenthaltes. Anschließend geht es dann zum gemeinsamen Abendessen.
Hinweis: Wer nicht mit dem eigenen PKW anreisen kann, dem empfehlen wir die Bahnfahrt bis nach Traunstein. Von dort bieten wir für einen kleinen Aufpreis (€ 8,-) um Punkt 18.00 Uhr einen Transfer nach Inzell an.

Dienstag, 24.09. bis Sonntag, 30.09.19 geplante Touren
Wie schon angedeutet, hier also die Auswahl unserer geplanten Wanderungen und Ausflüge, die wir letztendlich aber immer tagesaktuell auswählen werden. Selbstverständlich wird dies aber immer am Vortag bekanntgegeben, damit sich jeder entsprechend darauf einstellen kann:
  • „3-Almen-Tour“ (voraussichtlich gleich Dienstag, 24.09. – Abendessen im Hotel)
Eine abwechslungsreiche Wanderung für die ganze Familie, die an den Weißbachfällen vorbei führt. Auf gut ausgebauten Wegen läßt sich teils historisches entdecken und auf Schau-tafeln nachlesen. Nach einer kurzen Busfahrt zum Ausgangspunkt am Café Zwing kurz vor Weißbach a.d. Alpenstraße, geht’s durch die Unterführung Richtung Scharmann. Von hier aus rechts halten zu den Weißbachfällen. Bei den Wasserfällen folgen wir den Wegverlauf immer geradeaus und wandern auf schmalen Waldwegen entlang der vorderen Schwarzache. Nach der Brücke rechts Richtung Bäckinger Klause. Wir befinden uns auf dem Waldbahnweg, wo früher entlang der Klausen „getriftet“ wurde. Bei der Bäckinger Klause geht’s rechts die breite Kiesstraße zur Harbachalm hinauf und etwas weiter liegt die Bichleralm. Wem hier noch nicht nach Panoramablick, Rast und Brotzeit ist, der wandert weiter zur Reiteralm. Spätestens hier sollte man jedoch einen Einkehrschwung einlegen und das Erlebte bei einer Almbrotzeit Revue passieren lassen. Zurück geht es dann auf dem direkten Weg über die Forststraße in Richtung Weißbach. Besonderheiten: Für Wanderer, die nicht unbedingt im alpinen Gelände laufen möchten, bietet diese abwechslungsreiche Wanderung viele Möglichkeiten, Schritt für Schritt Abenteuer zu erleben. Gute Kondition ist erforderlich bei dieser leichten, aber mittellangen Tour. Einkehr: Harbachalm, Bichleralm, Reiteralm. Tipp: An den Almen unbedingt den selbstgemachten Käse testen und an der Reiteralm den weit über die Grenzen bekannten Käsekuchen!
Länge: ca. 12 km / Dauer: ca. 5 Stunden / Schwierigkeit: mittel / Technik: leicht / Höhenmeter: 553 / Erlebniswert und Landschaft: 5 von 6 SternenWen die Dauer und Länge abschreckt, kann auch an der Harbach- bzw. Bichleralm umkehren (natürlich nach der „Einkehr“) und spart ca. 1/3 Wegstrecke und Zeit.
  • „Thumsee-Weißbachschlucht-Höllenbachalm“ (voraussichtlich Mittwoch, 25.09. – Abendessen im Hotel)
Diese Großrunde beginnt und endet am Thumsee und verspricht durch seine landschaftlich herrliche Umgebung einen erholsamen und unvergesslichen Wanderspaß. Zunächst ist aber wieder eine kurze Busfahrt mit der RVO nötig, bis wir am Thumsee angekommen sind. Von dort folgen wir zunächst der Fahrstraße am Seeufer entlang bis zum westlichen Ende des Sees. Dort treffen wir auf die Straße nach Bad Reichenhall, queren sie und biegen schräg nach rechts in die Straße „Nesselgraben“ ein. Nach wenigen Metern wenden wir uns aber nach links und folgen nun einem kleinen Pfad oberhalb des Nesselgrabens durch den Wald. Nachdem wir einen kleinen Bach überquert haben, verläuft unsere Route wieder dichter an der Straße nach Bad Reichenhall entlang und trifft schließlich auf die B305, die wir queren. Dahinter machen wir einen kurzen Schlenker nach links, wenden uns am Weißbach wieder nach rechts und folgen diesem nun in Richtung Norden. Das Tal des Baches verengt sich und wird zur malerischen Weißbachschlucht, die wir bis zum Mauthäusl durchwandern. Hier verlassen wir den Weißbach und folgen kurze Zeit der B305 nach rechts, bevor wir links abbiegen und am Höllenbach entlang wandern. Der Weg macht eine Linkskurve, wir aber laufen auf einem schmalen Pfad geradeaus, der uns zur bewirtschafteten Höllenbachalm bringt. Am anderen Ende der Almwiesen geht es auf einem Waldweg geradeaus. Dieser trifft bald auf einen breiteren Weg, dem wir nach links weiter durch den Wald folgen. Rechter Hand türmt sich nun der Hochrießel auf. Etwa 200 m nachdem unser Weg eine Kehre gemacht hat, verlassen wir den Weg und schlagen einen rechts abzweigenden Pfad ein, der uns – alle Abzweige ignorierend – weiter am Hang entlang in Richtung Siebenpalven führt. Vor dem Berg wenden wir uns jedoch nach rechts und überqueren den Pass, der uns wieder in das Tal des Thumsees bringt. An einer T-Kreuzung halten wir uns rechts, treffen auf den Höllenbachweg und folgen ihm bergab bis nach Ganei. Von hier geht es an den Gehöften Berner, Kechl und Madlbauer vorbei zurück zum Seewirt. Kurz bevor wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreichen, passieren wir noch das Strandbad Thumsee, wo man sich an warmen Sommertagen herrlich erfrischen kann.
Länge : ca. 12 km / Dauer: ca. 5 Stunden / Schwierigkeit: mittel / Technik: mittel (in der Schlucht ist der Weg auf kurzen Abschnitten teils eng und ein bisschen Schwindelfreiheit und Trittfestigkeit sollte vorhanden sein) / Höhenmeter: 575 / Erlebniswert und Landschaft: 5 von 6 Sternen.Wen die Dauer und Länge abschreckt, kann auch am Mauthäusl abbrechen und nach Inzell zurückfahren und spart ca. 1/2 Wegstrecke und Zeit. Oder man geht mit bis zur Höllenbachalm und kehrt dort um zum Mauthäusl, dann spart man ca. 1/3 Wegstrecke und Zeit. Einkehrmöglichkeiten: Mauthäusl und Höllenbachalm.
  • „Bad Reichenhall“ (Donnerstag, 26.09. – KEIN Abendessen im Hotel)
Heute soll es dann mal etwas gemütlicher zugehen, bzw. kultureller, wollen wir doch der historisch so bedeutenden Hallgrafenstadt Bad Reichenhall einen Besuch abstatten. Hier besichtigen wir zunächst die alte Saline und unternehmen anschließend einen geführten Stadtrundgang, der uns die Schönheiten und Bedeutung der Stadt anschaulich vor Augen führt. Vermutlich wurde im Raum Bad Reichenhall schon in der Bronzezeit (2000 - 1000 v. Chr.) Salz gewonnen. Darauf läßt ein bronzezeitliches Randleistenbeil schließen, das im Bereich der Solequellen gefunden wurde. Erstmals schriftlich erwähnt werden die Reichenhaller Sudpfannen im 7. Jahrhundert. Der Bayernherzog Theodor II. schenkt im Jahr 696 Bischof Rupertus von Salzburg 20 „Pfannstädel" und ein Drittel der Quellschüttungen. Dies ist der Auftakt zu unzähligen Querelen um Besitzansprüche, Schürfrechte und Zölle für das Weiße Gold. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts weisen zahlreiche Urkunden kirchliche und weltliche Herren als Besitzer der Bad Reichenhaller Salzsudpfannen aus. Bis zum 17. Jahrhundert stieg die Salzproduktion auf 370.000 Zentner pro Jahr an. Zum Sieden müßten dazu enorme Mengen an Brennholz aus immer größerer Entfernung herangeschafft werden. Kurfürst Karl Theodor nimmt sich erfolgreich dieses Problems an. Zwischen 1782 und 1798 strafft er den gesamten Produktionsprozess. Die Produktion steigt, während Energieeinsatz und Brennholzbedarf sinken. 1816 erhält der königlich bayerische Salinenrat Georg von Reichenbach von König Max I. und seinem Minister, dem Grafen Montgelas, den Auftrag zum Bau der Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall. Ihm gelingt eine technische Meisterleistung: der Bau der Soleleitung und die Konstruktion der berühmten Reichenbachpumpe, eine Wassersäulenhebemaschine zur Überwindung der Höhendifferenzen. Bis heute sprudeln hier im weitverzweigten Stollensystem unter Tage die Solequellen. Über Tage drehen sich seit dem 06.06.1850 ununterbrochen die gigantischen Wasserräder in der ältesten bestehenden Binnensaline Europas. Nach der Salinen-besichtigung stellt uns ein örtlicher Fremdenführer die elegante Kurstadt mit ihren Kuranlagen, dem Gradierwerk, den vielen Brunnen und die mittelalterliche Salinenstadt mit der Geschichte der Salzgewinnung vor. Angefangen beim Kurgastzentrum, führt uns der Weg über den Königlichen Kurgarten zu dem Hotel Axelmannstein, dem Ursprung des Kurortes, und weiter zum Rathausplatz.
Hinweis: Die gesamte Führung beginnt um ca. 13.30 Uhr und dauert ca. 3 Stunden. Anschließend kann man noch etwas Freizeit genießen, bevor sich dann, wer will, alle wieder im schon eingangs erwähnten Brauereigasthof Bürgerbräu zum Abendessen (nicht im Reisepreis inklusive) treffen können. Wer den Vormittag nicht mit Ausruhen oder Aktivitäten (s.h. Chiemgau-Card) in Inzell und Umgebung verbringen will, dem empfehlen wir einen Besuch in der Reichenhaller Rupertus Therme (4 Std. Karte kostet: Thermenlandschaft & Familienbad € 19,50 / Saunalandschaft inkl. Thermenlandschaft & Familienbad € 27,50). Hier wird die Alpensole direkt von der Saline ins Thermalbad Rupertus Therme geleitet und auf die Aktiv-, die Liegebecken und die Dampfbäder verteilt. Die Bad Reichenhaller Alpen Sole ist ungewöhnlich reich an Mineralien und Spurenelementen. Sie pflegt die Haut, lockert Muskeln und Gelenke und stärkt das Immunsystem. Auf rund 1.500 Quadratmetern Wasserfläche wird in 32 bis 40 Grad warmen Innen- und Außenpools entspannt.
  • „Zwieselalm, Zenokopf und Zwiesel“ (voraussichtlich Freitag, 27.09. – Abendessen im Hotel)
Nachdem wir es am Vortag etwas gemütlicher haben angehen lassen, heißt es dann heute aber die „schwerste“ Wanderung dieser Reise anzugehen (aber nur wenn es um die zu überwindenden Höhenmeter geht). Aber keine Sorge, grundsätzlich gilt der Großteil der Tour, zumindest bis zur Zwieselalm, als mittel bis eher leicht. Erst der Weg über den Zenokopf bis zum Gipfel des Zwiesel ist mit ein paar Stiegen versehen, die über Felsauswaschungen führen und welche eine gewisse Trittfestigkeit voraussetzen. Dennoch sind auch diese Stellen nicht wirklich steil, man braucht nur gutes Schuhwerk, etwas Kraft in den Beinen und zur eigenen Sicherheit und Bequemlichkeit möglichst auch Stöcke. Der Zwiesel (1782m) im östlichen Chiemgau nahe Bad Reichenhall ist – wie der Bad Tölzer Zwiesel – ein bekanntes und beliebtes Wanderziel. Der Weg verläuft auf einem gut angelegten Steig und auf halber Höhe wartet die Zwieselalm (1386m) auf die durstigen Wanderer, die für einige auch als Hauptziel dient. Der weitere Aufstieg lohnt sich aber sehr, zumal kurz unterhalb des Zwiesel eben noch der Zenokopf auf dem Weg liegt. Von diesem und vom Gipfel des Zwiesel – aber auch während des Aufstiegs – hat man eine super Aussicht auf den Chiemsee, die Berchtesgadener Alpen und über das gesamte Chiemgau bis hin zu den Bayerischen Voralpen. Insgesamt eine sehr schöne Tour, auf der man allerdings selten alleine ist. Vom Parkplatz – von welchem wir bereits eine tolle Aussicht auf den Nachbarn des Zwiesel, den Gamsknogel haben – folgen wir der Forststraße bei der Schranke bergauf Richtung „Zwieselalm“ bzw. „Zwiesel“. Der Weg ist jetzt durchweg gut beschildert und wir folgen immer dieser Beschilderung. Der Weg verläuft zunächst flach bergauf, später nach einer Forstrassenquerung wird es etwas steiler und schließlich biegen wir links ab auf den „Mulisteig“. Ein sehr gut angelegter Steig mit vielen Stufen, der unter moderater Steigung nach oben führt. Die Aussicht wird jetzt immer besser und einige Bänke laden zur Rast ein. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir die Zwieselalm (mit „Kaiser-Wilhelms-Haus“) erreicht. Die Einkehr sparen wir uns für den Rückweg und folgen den Schildern „Zwiesel-Gipfel“ oberhalb der Zwieselalm. Der Steig wird jetzt schmäler und zunehmend steiler, bis wir freies Gelände erreichen und der Gipfel des Zenokopfes zur rechten erscheint. Zu diesem folgen wir und genießen hier bereits die Aussicht, insbesondere auf den genau benachbarten Hochstaufen. Jetzt sind es noch wenige Minuten zum breiten Hauptgipfel des Zwiesel, von welchem wir dann die Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen können, bei welcher uns vor allem Ristfeuchthorn, Reiteralpe, Hochkalter, Watzmann und der Blick auf Bad Reichenhall beeindrucken.
Länge: ca. 9 km / Dauer: ca. 5 Stunden / Schwierigkeit: mittel / Technik: mittel (auf dem letzten Teilstück zum Gipfel sollte aber Trittfestigkeit vorhanden sein) / Höhenmeter: 950 / Erlebniswert und Landschaft: 6 von 6 Sternen.Wen die Dauer und Länge abschreckt, der kann natürlich auch eine längere Brotzeit in der Zwieselalm einlegen und sich den Weg zum Gipfel sparen. Wer allerdings noch genug Kraft hat, trittsicher und schwindelfrei ist überquert den Zwiesel und folgt zwischen den Latschen der Markierung zum benachbarten Gamsknogel. Der markierte und gute, aber mittel bis schwere Steig führt über den Grat zu einer Senke und dann wieder bergan zum Gamsknogel. Von diesem steigt man beschildert Richtung „Kohleralm“ (nicht bewirtschaftet) ab und von dort direkt weiter nach Inzell. Sowohl beim Übergang als auch beim Abstieg sind einige Stellen mit Stahlseil abgesichert. Gesamt sind dann ca. 200 Höhenmeter und ca. 2h mehr einzuplanen.
  • „Fernwanderweg SalzAlpenSteig – von Inzell nach Ruhpolding“ (voraussichtlich Samstag, 28.09. – KEIN Abendessen im Hotel)
Auf dieser Etappe des sogenannten SalzAlpenSteigs erwartet uns heute eine erlebnisreiche Wanderung zwischen Inzell und Ruhpolding in den Chiemgauer Alpen. Unter anderem gelangen wir am Fuße des Rauschberges (1645m) zum malerisch gelegenen Taubensee und wandern auf herrlichen Wegen durch die montanen Wälder. Diese Wanderung beginnt direkt in Inzell und führt uns zunächst über große Wiesen, dann am Waldrand entlang und über einen kleinen Bach, bis wir die kleine Ortschaft Schmelz erreichen. Zwischendurch genießen wir immer wieder den tollen Ausblick auf den Rauschberg (1645 m), den Hochstaufen (1771 m), und den Teisenberg (1333 m). Von Schmelz geht es bergauf, bis wir auf einer Lichtung kommen, auf der sich eine wunderschöne Kapelle, die Fahrriesboden-Kapelle, befindet. Über schmale Forstwege geht es nun durch den Wald und am Fuße des Rauschberges entlang Richtung Westen. Nachdem wir kurz einem Bachlauf gefolgt sind, beginnt jetzt die Wanderung auch etwas anspruchsvoller zu werden, schlängeln sich doch die Waldwege und Forststraßen hoch zu den Hängen des Rauschberges. Nach gut sechs Kilometern geht es dann wieder bergab und wir erreichen den Taubensee in der Nähe der Abfahrtsstation der Rauschbergbahn. Der Name des sogenannten Taubensees leitet sich nicht, wie anzunehmen, von der Taube ab, sondern bedeutet „stiller See“ oder „stilles Wasser“. Er verfügt weder über Zu- noch Abfluss, sondern wird ausschließlich vom Regenwasser der umliegenden Berghänge gespeist. Dennoch verfügt er über einen relativ hohen Fischbestand. [Bildergebnis für taubensee ruhpolding] Nachdem wir den See halb umrundet haben führt uns der Weg durch einen kleinen Auwald und von dort weiter zu einer Brücke über die „weiße Traun“. Wir folgen dem idyllischen Flüsschen und erreichen dann die Siedlung Fuchsau mit ihrer bezaubernde Fuxwagnerkapelle. Jetzt führt der schmale Wiesenweg über große Felder, wobei sich uns immer wieder traumhaften Panoramablicke auf die Berge im Südosten erschließen. Dann ist es auch schon nicht mehr weit und wir erreichen mit dem bekannten Wintersportort Ruhpolding das Ziel unserer Wanderung.
Länge: ca. 15 km / Dauer: ca. 5,5 Stunden / Schwierigkeit: mittel / Technik: leicht bis mittel / Höhenmeter: 507 / Erlebniswert und Landschaft: 5 von 6 Sternen.Wen die Dauer und Länge abschreckt, der kann natürlich auch zwischendurch immer abbrechen und von den Hängen des Rauschbergeine absteigen und zur Bundesstraße wandern, wo an den Ortschaften immer eine Bushaltestelle zu finden ist. Wer allerdings noch richtig was unternehmen will, der kann am Taubensee die Gondelbahn zum Rauschberg besteigen (kostenlos dank Chiemgau-Card) und auf dem Gipfel noch einen der Rundwege (Panoramatour-Alpenerlebnispfad, 1,5h / Kunstmeile 1,0h) absolvieren, oder gar die Talwanderung nach Inzell (4,0h) angehen, die allerdings was für Anspruchsvolle ist.
Hinweis: Anschließend kann man noch etwas Freizeit genießen, bevor sich dann, wer will, alle wieder in der schon eingangs erwähnten „Windbeutelgräfin“ zum Abendessen (nicht im Reisepreis inklusive) treffen können. Wer heute gar nicht wandern möchte, aber abends doch mit den anderen speisen will, dem sie ein Besuch des Rauschberggipfels (hoch und runter mit der Bergbahn) oder der Besuch des Ruhpoldinger Wellenbades empfohlen (jeweils inkl. dank Chiemgau-Card). Der Blick vom Rauschberg reicht immerhin vom Watzmann bis zum Großglockner oder Großvenediger.


Den letzten Tag, Sonntag den 29.09. (Abendessen im Hotel), wollen wir als Ruhetag ansehen, bevor ja am nächsten Tag die Heimreise ansteht. Aber natürlich geben wir gerne Tipps, was man noch so alles „erwandern“ kann, haben wir doch noch lange nicht alle Wege und Sehenswürdigkeiten erkundet. Je nach Lust und Laune stehen noch reichlich Touren zur Auswahl, die von leicht bis schwer reichen und auch in Ihrer Länge für jeden was bereitstellen. Hier nur eine kleine Auswahl:
„Falkensee – Weißbach“ vom Hotel aus (mittelschwer, ca. 2,5 Std., ca. 9 km, ca. 80 Höhenmeter)
„Teisenberg mit Chiemseeblick & Stoißer Alm“ vom Hotel aus (schwer, ca. 6,5 Std., ca. 22 km, ca. 640 Höhenmeter)
„Forsthaus Adlgaß – Panoramablick auf Inzell“ vom Hotel aus (mittelschwer, ca. 4,5 Std., ca. 15,5 km, ca. 400 Höhenmeter)
„Wald-Erlebnispfad – Frillensee Runde“ vom Hotel aus (mittelschwer, ca. 4,5 Std., ca. 15,5 km, ca. 260 Höhenmeter)
„Moorerlebnispfad – Moorlehrpfad Runde“ vom Hotel aus (leicht, ca. 1,5 Std., ca. 6 km, ca. 20 Höhenmeter)
„Bäckeralm – Panoramablick auf Inzell“ vom Hotel aus (mittelschwer, ca. 3,5 Std., ca. 10,5 km, ca. 400 Höhenmeter)
„Kneippbecken – Moorlehrpfad Runde“ vom Hotel aus (mittelschwer, ca. 3,5 Std., ca. 12 km, ca. 110 Höhenmeter)
Oder soll es ein Ausflug nach Salzburg oder zum Königssee in Berchtesgaden sein?Abends treffen wir uns dann nochmal zu einem gemeinsamen Abendessen im Hotel, können das Erlebte bei einem Abschiedsgetränk Revue passieren lassen und natürlich schon Pläne schmieden, wo wir denn im nächsten Jahr gemeinsam wandern wollen!

Montag, 30.09.19 Heimreise

Nach dem Frühstück erfolgt die individuelle Abreise. Hinweis: Wer nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, dem empfehlen wir wieder die Bahnfahrt ab Traunstein. Von Inzell bieten wir für einen kleinen Aufpreis (€ 8,-) um Punkt 09.30 Uhr wieder einen Transfer zum Bahnhof von Traunstein an.
Unterkunft:
3,5 « Novum Alpenhotel Bayerischer Hof, Inzell
Weitab von der hektischen Betriebsamkeit des Massentourismus und doch so nah an der alpinen Bergwelt wird einem schnell klar, dass man gefunden hat, was einem am Herzen liegt: einen Ort, der das Ankommen-und-sich-sofort-Wohlfühlen leicht macht.
Die Hotelanlage in Inzell offeriert uns alles, was zu einem schönem Wander- und Wohlfühlurlaub dazugehört. Durch seine zentrale Lage sind zahlreiche Ausflugszielen in der Region innerhalb weniger Minuten erreichbar.
Allen Zimmern ist ein Badezimmer angeschlossen. Zur Zimmereinrichtung zählen außerdem ein Schreibtisch, ein Fernseher, Telefon und teilweise eine Kochnische.
Die Hotelanlage besitzt 96 Zimmer. Die Unterkunft offeriert ein Café, eine Bar sowie ein Restaurant. Sowohl der Gastronomie als auch dem Wellnessbereich misst man im „Alpenhotel Bayerischer Hof“ große Bedeutung zu. Schlemmen und dem Körper Entspannung gönnen, das gehört bei einem Wander- und Wohl-fühlaufenthalt einfach dazu. Die regional und saisonal inspirierte Küche verführt mit allem, was Bayern zu bieten hat. Die Schönheit und der Reichtum der Bergwelt spiegeln sich aber eben auch im Wellnessangebot wider: Glasklares Quellwasser und die heilenden Kräfte heimischer Pflanzen und Kräuter bilden die Basis eines außergewöhnlichen Verwöhnprogramms. Ob Relaxmassage oder erholsame Auszeit am hoteleigenen Pool mit Blick auf den Park – das „Alpenhotel Bayerischer Hof Inzell“ ist einfach ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen!
Inkludierte Leistungen
  • 7 Übernachtungen inkl. Frühstück
  • 5x Abendessen im Hotel (zur Orientierung wann dies jeweils sein wird, bitte die Reisebeschreibung beachten)
  • „Chiemgau-Card“ mit zahlreichen Vergünstigungen und teils freien Eintritten, sowie der Möglichkeit zu kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Stand Dez.´18 – es kann zu Anpassungen seitens der Leistungsträger kommen)
  • Geführtes Wanderprogramm
  • 3-stündige Führung „Saline und Stadt“ in Bad Reichenhall
  • Reise-Führer-Literatur für Inzell
  • SPD-Reiseleitung
Exkludierte Leistungen
  • Alle persönlichen Ausgaben wie zusätzliche Mahlzeiten, Getränke, Benzin, Trinkgelder usw.
  • Reiseversicherung
  • Individuelle An- und Abreise
  • Kurtaxe (vor Ort im Hotel zu entrichten, € 2,10 pro Person und Tag)
Unsere Bahnpreise (buchbar für Abreisetermine ab November 2018)
In Verbindung mit der Buchung eines Pauschalarrangements aus einem unserer Reiseprogramme bieten wir die Möglichkeit der Hin –und Rückreise mit der DB zu absoluten Sonderpreisen, und das ganz ohne Zugbindung. Mit Ausnahme von Sonderzügen können – ganz nach Wunsch – alle fahrplanmäßigen Regelzüge der DB genutzt werden (inklusive ICE, IC/ EC-Züge).

Je nach Entfernung vom Heimatbahnhof zum Zielbahnhof gelten verschiedene Tarifzonen. (Achtung, es handelt sich hierbei um Tarifkilometer der DB, diese können von der tatsächlichen geographischen Entfernung abweichen)


Preisstufen Klasse Preis in €
Stufe I (bis 350 km) 2. Klasse 70,-
Stufe I (bis 350 km) 1. Klasse 100,-
Stufe II (ab 351 km) 2. Klasse 110,-
Stufe II (ab 351 km) 1. Klasse 170,-



Nahbereich:
Im Bereich bis 200 Km sind die regulären Preisangebote der Bahn zu vergleichen.

Sparpreise:
Sparpreise der Bahn können preiswerter sein, sind aber zuggebunden.

BahnCard:
Eine Bahncard-Ermäßigung wird nicht gewährt.

Reservierungen:
Sitzplatz-, bzw. Liege- oder Schlafwagenreservierungen können wir leider nicht vornehmen. Diese gibt es, wie gewohnt, direkt bei der Deutschen Bahn oder bei jedem Reisebüro mit DB-Lizenz (auch ohne Vorlage einer Fahrkarte).

Rücknahme:
Eine Erstattung der Fahrkarte ist ab ersten Geltungstag ausgeschlossen!

Achtung:
Die Bahnfahrt ist ausschließlich in Verbindung mit einer Reise des SPD-ReiseService buchbar.
Weitere Informationen
  • Auf ein Wort – das Konzept dieser Reise:
    Die Idee bzw. das Konzept dieser Reise soll sich von den üblichen Pauschalaufenthalten dahingehend unterscheiden, dass wir nicht unbedingt tagesgenaue Abläufe vorgeben wollen, sondern dass der Erholungsurlaub im Vordergrund steht!
    Wanderungen und Ausflüge: Selbstverständlich wird es jeden Tag eine(n) von uns geführte(n) und begleitete(n) Wanderung bzw. Ausflug geben, aber irgendwie kommt es ja auch immer ein bisschen auf das Wetter und die jeweilige Tagesform jedes einzelnen an. Somit werden wir hier nur die einzelnen Wander- und Ausflugsziele, die uns besonders am Herzen liegen vorstellen, dann aber mitunter tagesaktuell entscheiden, welches dieser Ziele heute als das passendste erscheint.
    Lediglich an einem Tag (Donnerstag der 26.09.) werden wir eine genaue Vorgabe machen, da wir für diesen Tag einen Besuch der historisch so bedeutsamen Hallgrafenstadt Bad Reichenhall vorgesehen haben und hier neben einem Besuch der alten Saline, auch eine Stadtführung anbieten. Dazu sind dann selbstverständlich entsprechende Reservierungen für die Führungen vorab nötig.
    Etwaige Transfers zu den Wanderungen und Ausflügen: Da die Ausgangspunkte zu vielen Wanderungen und Ausflüge nicht direkt am Hotel liegen, werden wir entsprechende Transfers überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten. Der Grund hierfür liegt einfach daran, dass zum einen die Fahrpreise sowieso in der dieser Reise inkludierten „Chiemgau Card“ (s.u.) enthalten sind und wir zum anderen nicht pauschal Buskosten dem Reisepreis zuschlagen wollen. Es soll ja schließlich jedem freigestellt sein, ob er/sie auch mal einen Tag zur individuellen Verfügung nutzen möchte, ohne dafür mit Mehrkosten belastet zu sein. Sollten doch einmal spezielle Bustransfers nötig sein, werden diese entsprechend von uns getragen, so diese im Reisepreis inkludiert sind, oder auf die Teilnehmer umgelegt, so es sich um fakultative (zubuchbar) Ausflüge handelt.
    Verpflegung während des Aufenthaltes: Sicher wundert sich der ein oder andere, dass diese Reise nicht komplett mit Halbpension angeboten wird, sondern nur mit 7x Frühstück und 5x Abendessen. Der Grund hierfür liegt einfach daran, dass es in Inzell und darum herum einige wirklich nette „Einkehrmöglichkeiten“ gibt, die wir nur empfehlen können, z.B.:
    „Forsthaus Adelgaß“ (familiengeführte Gaststätte mit bayerische Küche und Angeboten der Jahreszeit entsprechend. Lebensmitteln aus der Region, zum Teil aus ökologischer Landwirtschaft. Besonders zu empfehlen: Frische Forelle, egal ob „Blau“ oder „Müllerin“)
    „Windbeutelgräfin“ in Ruhpolding (familiengeführte Gaststätte und das berühmteste Windbeutelkaffeehaus in Deutschland. Zusätzlich weitere Chiemgauer Spezialitäten).
    „Gasthof & Metzgerei Hirschpichler“ (Gasthof liegt zentral im Herzen von Inzell und serviert „Schmankerl“ aus eigener Metzgerei/Hausschlachtung und traditionell bayerische Küche. Wir empfehlen hier auch besonders die „Leberkäs-Semmel“ für zwischendurch)
    „Brauereigasthof Bürgerbräu“ in Bad Reichenhall (einzigartigen historischen Gaststube zum Erleben bayerischer Wirtshaus- und Bierkultur in ihrer schönsten Form, mit frisch zubereiteten regionalen oder saisonalen Schmankerln)In zwei dieser Restaurants (nicht im Reisepreis inkludiert) führt uns auch diese Reise, so an den entsprechenden Wanderungen teilgenommen wird. Gerne geben wir aber auch weitere Tipps!

    Die Chiemgau-Card: Die im Reisepreis inkludierte Chiemgau-Card ist ein wahrer Quell an meist kostenlosen Zusatzleistungen, die die Orte Inzell und Ruhpolding ihren Gästen bieten. Egal ob Sommers oder Winters – und das für die ganze Familie! Auch deshalb wollen wir eben nicht immer alles tagesgenau vorgeben, damit jeder auch einmal nach seinen Vorlieben den Tag bei Entdeckungen oder anderen Aktivitäten verbringen kann – Ihr habt ja schließlich auch Urlaub. Hier ein paar Kostproben:
    Kostenlose Fahrten mit den Dorf- und Regionallinien der RVO bis z.B. nach Berchtesgaden
    1x kostenloser Fahrradverleih
    1x kostenlose Nutzung der Tennisanlage in Inzell
    1x kostenlose Berg- und Talfahrt mit der Rauschbergbahn
    1x kostenlose Nutzung der Saunalandschaft in Inzell
    1x kostenlose Nutzung des Hallenbades in Inzell
    1x kostenlose Nutzung der Fußball-Golf-Anlage in InzellAber wer glaubt das war schon alles, der soll sich mal überraschen lassen. Alles hier aufzuführen wäre nämlich einfach zu viel! Wer selbst schauen möchte, der forscht einfach mal im Internet.
  • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität bedingt geeignet. Bitte lassen Sie sich ggf. vor Ihrer Buchungsentscheidung individuell von uns beraten.
  • Nach Erhalt unserer Buchungsbestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zu leisten. Der Restbetrag ist bis zu 21 Tage vor Reisebeginn fällig.
  • Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
  • Wird die Mindestteilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Reisebeginn nicht erreicht, behalten wir uns vor, die Durchführung der Reise gemäß Punkt 6 AGB abzusagen. Die geleistete Zahlung erstatten wir dann umgehend.
  • Änderungen in der Reihenfolge der Ausflüge aufgrund organisatorischer Gründe vorbehalten.
  • Der erste und der letzte Reisetag dienen vornehmlich der Hin- und Rückreise.
  • Die detaillierten Ablaufzeiten gehen Ihnen rechtzeitig mit den Reiseunterlagen ca. 2 Wochen vor Reisebeginn zu.
  • Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn gegen Zahlung einer Entschädigungspauschale gemäß unserer AGB Punk 5 vom Reisevertrag zurücktreten.
  • Es gelten die AGB/Reisebedingungen in der Fassung vom 01.07.2018.
Datum
Dauer
pro Person ab
23.09.2019 , 7 Nächte
23.09.2019
7 Nächte
€ 535,-